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Längere und häufigere Smartphonenutzung hängt mit höheren Depressionswerten zusammen!

Eine Studie aus dem Journal of Medical Internet Research bringt erstaunliches zu Tage: Je länger und häufiger die Smartphonenutzung von Studienteilnehmern war, desto höhere Depressionswerte zeigten sie. Hierfür wurden Personen anhand eines Depressionsfragebogens untersucht. Anschließend wurde die Dauer und die Häufigkeit der Smartponenutzung von Personen für zwei Wochen aufgezeichnet. Einschränkend kann dabei gesagt werden, dass bisher nur eine relativ kleine Anzahl von Personen (21 Personen) untersucht wurden, daher muss die Studie mit mehr Teilnehmern wiederholt werden. Zudem wäre es sinnvoll, in zukünftigen Studien zu schauen, welche Aspekte der Smartphonenutzung (z.B. bestimmte Apps, Textnachrichten…) mit höheren Depressionswerten einhergehen. Eines scheint jedoch sicher: Um Depressionserscheinungen vorzubeugen scheint es sinnvoll, sein Smartphone seltener und insgesamt weniger zu nutzen.

Bildquelle: prspics/ Piqza.de

Bildquelle: prspics/ Piqza.de

Quelle: Saeb, Zhang, Karr, Schueller, Corden, Kording, & Mohr: Mobile phone sensor correlates of depressive symptom severity in daily-life behavior: An exploratory study (2015)