Focus & Digital Balance

Blogging about Digital Detox and unplugging, customizing our connectivity, new technologies, distraction management, and a healthy lifestyle in our hyperconnected world

Switch Off or Burn Out?

Am Dienstag , 11.06., 19:00 Uhr, hatten wir die Türen des Betahauses geöffnet um Interessierte und Diskursfreudige zur ersten Veranstaltung unserer Reihe ‚How to live in a hyperconnected world?‘ willkommen zu heißen.

Foto Flyer

Unter dem provokanten Motto “Switch off or Burn out?” wollten wir die Meinungen unserer Gäste über Fluch und Segen unserer digitalen Arbeitswelt erfahren, Lösungsansätze herausarbeiten und wissen wie sie sich die Zukunft in einer durch und durch vernetzten Welt vorstellen.

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Die harten Fakten: Gäste aus der Wissenschaft

Durch einen kurz-Input unserer vier SprecherInnen sind wir in den Abend gestartet. Im zweiten Teil des Abends durften dann alle selbst Hand anlegen und in kleinen Gruppen diskutieren. Durch den Abend führte uns charmant Gerladine de Bastion.

Foto Sprecher

(v.r.n.l.)

Annekatrin Hoppe, gab uns einen spannenden Einblick zum Thema Flexibilisierung der Arbeit und die damit einhergehende Zunahme ständiger Erreichbarkeit und versorgte uns mit Wissen pur über den Report der Initiative für Gesundheit und Arbeit (iga) (pdf download). 84% von uns sind permanent und meist freiwillig Erreichbar. Doch wir sollten unsere Erholungsphasen nicht vergessen! Was müssen Fürhungskräfte sowie MitarbeiterInnen jeweils an Kompetenzen lernen? Wie kann die Technik uns dabei unterstützen?

Der zweite Vortrag wurde gemeinschaftlich von Daniela Kuka und David Oswald gehalten und befasste sich hauptsächlich mit der Quantified Self-Bewegung und entsprechenden Apps, die sich persuasiv auf unser Verhalten auswirken. Daniela sprach über ihren Ernährungs-Selbstversuch mit der App “The Eatery” und davon wie es selbst ihr als Expertin nicht gelang, sich von den Mechanismen nicht beeinflussen zu lassen. David berichtete über den Einsatz von High-Tech- und Wirtschaftsmethaphern, versteckt hinter der optischen Darstellung von Messgeräten und Diagrammen und wie diese uns Nutzer glauben lassen, wissenschaftlich aufbereitete Daten vor uns zu sehen. Fragen die anschliessen, waren ob wir Apps brauchen um bessere Menschen zu werden? Oder brauchen wir Apps um zu verhindern, dass wir durch Apps zu schlechteren Menschen werden?

Als letzte Sprecherin durften wir Madeleine von Mohl vom Betahaus hören, die den eigentlichen Anstoß zu dieser Veranstaltung gab. Sie brach das Eis und berichtete sehr drastisch über ihren Alltag und wie sie mit der ständigen Erreichbarkeit umgeht. Eindrucksvoll schilderte sie ihre “Telefonpanik”, die sie befällt, wenn ihr Smartphone nicht in greifbarer Nähe ist. Am 23.01. diesen Jahres konnte man sie bereits kurz im rbb-Beitrag “Machen E-Mail-Flut und Handy-Alarm uns krank?” sehen. Wie organisieret ihr, die wissen, dass es zu viel ist, euren Umgang mit dem Smartphone?

Das Problem bei uns selbst: Was wollen wir verändern?

Im zweiten Teil, dem noch gut die Hälfte der Teilnehmenden bis zum Ende beiwohnten, wurde sich aktiv in kleinen Gruppen ausgetauscht: Was sind die Vorteile und Nachteile unserer vernetzen Welt? Wie können wir die Probleme lösen und was brauchen wir um die Vorteile weiter umzusetzen? Wie möchten wir in Zukunft leben?

Foto Chart

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Die Eindrücke in Bildern

Die Bilder des Abends verdanken wir Stefany Hadenfeldt und Jane Egger. Die Komplexität des Themas hat Christoph J. Kellner für uns dargestellt. Der Live-Zeichner hat seine Eindrücke des Abends als Knowledge Wall in Bild und Text festgehalten. Aber seht selbst:

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Was kommt als Nächstes?

An dieser Stelle einen goßen Dank an alle Beteiligten! Nachdem unsere erste Veranstaltung so erfolgreich verlaufen ist und wir jede Menge positiven Zuspruch erhalten haben, nehmen wir uns euer Feedback natürlich zu Herzen und arbeiten bereits am nächsten Event. Sehr wahrscheinlich findet es im September im Rahmen der Social Media Week statt. Die Details dazu bekommt ihr natürlich über unseren Newsletter für den ihr Euch auf unserer Hauptseite eintragen könnt. Und wenn ihr viele Ideen und Vorschläge dazu habt, dann meldet euch bei uns!

Foto Feedback

Für uns steht nun erst einmal unser Crowd-Funding an, um unsere App mit Euch in die Betaphase zu bringen und das Fundament für die nächsten Wochen und Monate zu legen. Das erste Ziel sind bis Sonntag 100 Fans bei Startnext zu bekommen, um die Hürde der Startphase zu nehmen!

Also nichts wie los, werdet Fan von ( OFFTIME ) bei startnext!