Focus & Digital Balance

Blogging about Digital Detox and unplugging, customizing our connectivity, new technologies, distraction management, and a healthy lifestyle in our hyperconnected world

Offline-Places and Spaces

Solitude Focus Sharing Unplug Comic

We’re listing and looking for ‪#‎Offline‬ places – you know: places which are analogue and where there is really no or very limited network connection, internet or are technology-free zones – in Berlin, Germany, EU or the US. Permanent and temporary, existing because of technical gaps or social norms, on the countryside or in the city. Do you know any? If so, please drop us a line via on@offtime.co or @getofftime.

Some of the places we know already: Continue reading

(English) The internet is designed to manipulate you, but you can fight back with psychology

On QZ.com is a very nice article we recommend reading about ‚internet is designed to manipulate you, but you can fight back with psychology‘ by Elliot Berkman, assistant professor of psychology at the University of Oregon. It’s very much reflects how we see it and brings also up insights we base our ( OFFTIME ) development on.

„Good self-control [is] characterized by the ability to avoid temptations in the first place. We often think of self-control as the ability to white-knuckle our way through temptation, but studies such as this one indicate that self-control can also be as simple as planning ahead to avoid those traps.“

http://qz.com/632119/psychological-tips-for-resisting-the-internets-grip/

Hotfix is on its way (App News – 2016/02/08)

2016/02/08 – Sometimes it shows a very high device usage when OFFTIME is started (e.g. at the first use in the morning OFFTIME shows device usage for the whole night). However, this usage isn’t show in the activity log and is also cleaned during the further use of the app and device.

  • Status: A bug fix is currently tested – it should ship soon – Reviewed by Apple, new Version available in the App Sotre
  • Recommendation: wait for the update install the Update  (Version 1.2.7)

Clever Ziele setzen

Mehr Sport; weniger essen; mehr Zeit mit der Familie verbringen; den Müll runter tragen… – wir haben viele Ziele im Leben. Und während wir einige erreichen, versagen wir bei anderen kläglich. Dennoch ist es wichtig, sich Ziele zu setzen, denn nur wenn wir wissen, was will wollen, können wir auch danach streben. In Immanuel Kants Worten:

„Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es“.

Doch welche Ziele führen tatsächlich zum Erfolg? Dieser Frage geht die sogenannte „Goal Setting Theory“ auf den Grund (Locke & Latham, 1990): Der Theorie zufolge sollten Ziele spezifisch und herausfordernd sein. Wir sollten Rückmeldung zu unserer Leistung erhalten und entschlossen sein, unser Ziel auch zu erreichen.

Um es etwas anschaulicher zu formulieren: Wer mehr Sport treiben möchte, könnte sich vornehmen, nach fünf Wochen zehn Kilometer am Stück laufen zu können (spezifisches, herausforderndes Ziel). Dabei kann ein Fitness-Tracker genutzt werden, um den eigenen Fortschritt sichtbar zu machen (Rückmeldung). Und um die Entschlossenheit zu steigern, könnte man Freunden vom eigenen Vorhaben erzählen.

Auf dieser Theorie basieren auch die täglichen Ziele zur Smartphone-Nutzung in der Offtime-App: Wer sich selbst motivieren möchte, das Handy weniger zu nutzen, kann sich ein spezifisches, herausforderndes Ziel (Goals) setzen und bekommt konstant Feedback (Insights) zur Zielerreichung.

beruflicher-erfolg-aufstieg

Bildquelle: omarket/ Piqza.de

Quelle: Locke, E.A. & Latham, G.P. (1990). A Theory of Goal-Setting and Task Performance. Englewood Cliffs, NJ: Prentice Hall.

Und stündlich grüßt die Arbeitswelt

Bargeld, Schlüssel, Smartphone – Check! Längst ist das Smartphone mit seinen vielen Vorteilen zu einem ständigen Begleiter geworden. Somit jedoch auch die Anrufe, Nachrichten und Mails aus dem Büro. Die Folgen? Laut einer 2014 durchgeführten Studie (Wright et al., 2014) führt ständige Erreichbarkeit zu mehr Konflikten zwischen beruflichen und privaten Anforderungen. Dies bedeutet: Arbeitsverpflichtungen und Anforderungen im Privatem werden dann stärker als nicht miteinander vereinbar und als sich gegenseitig behindernd angesehen. Ein häufiger Grund hierfür sind unklare Regelungen in Bezug auf Erreichbarkeit im Feierabend. Zudem zeigte sich, dass diese Konflikte zwischen Privatem und Beruf zu stärkeren Burnout-Werten und geringerer Arbeitszufriedenheit führen. Befragt wurden 168 Mitarbeiter aus mehr als 30 Firmen. Dies macht deutlich, dass eine klare Trennung zwischen den beiden Bereichen wichtig ist.

 iOS 7 Beta 1 - Calender month view

Bildquelle: marvin_michels/ Flickr.com

Um dies umzusetzen, plane bereits im Voraus, wann Du Dich auf die Arbeit konzentrieren möchtest und wann Du voll und ganz Zeit für Privates hast. Hierzu kannst Du beispielsweise die Kalender-Funktion in ( OFFTIME ) nutzen, mit der Du im Voraus festlegen kannst, wann welches Profil aktiv werden soll.

Quelle: Wright, Abendschein, Wombacher, O’Connor, Hoffman, Dempsey, . . . , Shelton: Work-Related Communication Technology Use Outside of Regular Work Hours and Work Life Conflict: The Influence of Communication Technologies on Perceived Work Life Conflict, Burnout, Job Satisfaction, and Turnover Intentions (2014)

Smartphone before sex?

OFFTIME

Almost every tenth person (9%) used the smartphone during sexual intercourse; 20% of those who admit this are 18 to 34 year old.

This was found by the Mobile Consumer Habit Survey, comissioned by Jumio, conducted with 1102 American smartphone users. The survey does not share what the persons used the smartphone for.

Research in other contries discloses a similar trend. For instance, a German study among youth reveals youngsters would prefer to abstain from sex than from their smartphone: 60% of the 14 to 19 years old would abstain from sex for one week; in contrast only 46% would abstain from their smartphone.

In case you don’t want to have this happening to you, you better make sure to have your phone out of reach in particular moments. You may set an OFFTIME.

Sources:
1) 2013 study on mobile consumer habits (Jumio)
2) Smartphone und Handy für Jugendliche wichtiger als TV und Liebesleben (Congstar GmbH)

Kontrolle über eigene Kommunikationstechnologien ist wichtig

E-Mails, SMS, WhatsApp-Nachrichten, Anrufe… Per Smartphone ist man über viele Kanäle erreichbar. Gar nicht so einfach zu entscheiden, wann und wo man für wen erreichbar sein möchte. Kontrolle über die eigenen Kommunikationsmittel zu haben, ist jedoch wichtig, um berufliches und persönliches gut in Einklang zu bekommen. Dies zeigte auch eine Studie basierend auf einer Umfrage von Studierenden der Harvard Business School (Groysberg & Abrahams, 2014). Es wurden über fünf Jahre hinweg fast 4000 Führungskräfte befragt, wie sie es schaffen, berufliche und persönliche Anforderungen zu meistern. Einige Teilnehmer betonten, dass es wichtig sei, mit voller Aufmerksamkeit in der aktuellen Situation zu sein. Das bedeutet zum Einen: Zeit mit den Kindern ohne E-Mails und Anrufe. Und zum Anderen: Ungestörtes Arbeiten ohne Unterbrechungen durch private Kontakte. Dabei waren sich die befragten Führungskräfte durchaus bewusst, dass Kommunikationstechnologien viele Vorteile bringen: Viele Teilnehmer bewerteten die gewonnene Flexibilität durch die neuen Technologien positiv. Nur so sei es möglich, nach dem Fußballspielen mit den Kindern am Nachmittag abends wieder für die Arbeit verfügbar zu sein. In jedem Fall waren Fürsprecher als auch Gegner der ständigen Erreichbarkeit sich einig: Nutzer sollten lernen, ihre Kommunikationstechnologien intelligent einzusetzen. Dies bedeutet, die Kontrolle über den eigenen Posteingang zu behalten und ehrlich mit sich selbst zu sein, wie viel Multitasking man bewältigen kann. Entscheide also selbst, wann und wo Du für welche Personen und Arbeitsaufträge zur Verfügung stehen möchtest und behalte die Kontrolle über Deine Technologien!

telefon-kontakt

Bildquelle: omarket/ Piqza.de

Quelle: Groysberg, B., & Abrahams, R. (2014). Arbeit oder Leben? Harvard Business Manager, 4, 24-33.

Die ”Online-Generation”

Jugendliche heute wachsen anders auf als frühere Generationen. Der größte Unterschied: Sie wachsen mit den neuen Technologien auf, an die Erwachsene sich mehr oder weniger freiwillig im Erwachsenenalter gewöhnen mussten. Wie verändert sich die “Jugendzeit” dadurch?

Digital natives: https://www.flickr.com/photos/angermann/3629090827/

Bildquelle: „Digital natives“ von Thomas Angermann/ Flickr.com

Eine amerikanische Studie untersuchte Freundschaft von Jugendlichen im digitalen Zeitalter (Pew Research Center, 2015). Hier einige Befunde über die untersuchte “Online-Generation”: 57% der Teenager haben bereits Online neue Freunde gefunden – Jungen eher als Mädchen. Bei Jungen geschieht dies mehrheitlich über Computerspiele, wogegen bei Mädchen soziale Netzwerke den meistgenutzten Kanal für neue Online-Freunde darstellen. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen (55%) schreibt täglich Textnachrichten mit Freunden – es ist für viele der dominanteste Kommunikationskanal auf täglicher Basis. Einen Vorteil von sozialen Medien sehen die Jugendlichen darin, dass soziale Medien es eher erlauben, eine andere Seite von sich zu zeigen, die sie nur schwer offline zeigen können – beispielsweise über ernste Themen oder über Politik zu sprechen. Zudem haben 68% das Gefühl, über soziale Medien Unterstützung in schweren Zeiten zu erhalten. Als einen negativen Aspekt nennen 42% der Jugendlichen, dass sie es schonmal erlebt haben, dass jemand Dinge über sie gepostet hat, die sie nicht ändern oder kontrollieren konnten. Zudem haben 68% der Jugendlichen bereits erlebt, wie es online zu Formen von Mobbing kam. Fazit: Für Jugendliche entstehen neue Regeln im Umgang mit Freunden, dies bietet Chancen als auch Herausforderungen – eine Auseinandersetzung mit diesen ist sinnvoll und sollte von Eltern gefördert werden. Hierzu bietet auch ( OFFTIME ) Möglichkeiten – vergleiche beispielsweise Deine Smartphonenutzung (via Insights) mit der von Deinen Kindern!

Quelle: Pew Research Center: Teens, Technology and Friendships (2015)

Längere und häufigere Smartphonenutzung hängt mit höheren Depressionswerten zusammen!

Eine Studie aus dem Journal of Medical Internet Research bringt erstaunliches zu Tage: Je länger und häufiger die Smartphonenutzung von Studienteilnehmern war, desto höhere Depressionswerte zeigten sie. Hierfür wurden Personen anhand eines Depressionsfragebogens untersucht. Anschließend wurde die Dauer und die Häufigkeit der Smartponenutzung von Personen für zwei Wochen aufgezeichnet. Einschränkend kann dabei gesagt werden, dass bisher nur eine relativ kleine Anzahl von Personen (21 Personen) untersucht wurden, daher muss die Studie mit mehr Teilnehmern wiederholt werden. Zudem wäre es sinnvoll, in zukünftigen Studien zu schauen, welche Aspekte der Smartphonenutzung (z.B. bestimmte Apps, Textnachrichten…) mit höheren Depressionswerten einhergehen. Eines scheint jedoch sicher: Um Depressionserscheinungen vorzubeugen scheint es sinnvoll, sein Smartphone seltener und insgesamt weniger zu nutzen.

Bildquelle: prspics/ Piqza.de

Bildquelle: prspics/ Piqza.de

Quelle: Saeb, Zhang, Karr, Schueller, Corden, Kording, & Mohr: Mobile phone sensor correlates of depressive symptom severity in daily-life behavior: An exploratory study (2015)

Weniger vor dem Smartphone hängen…

Viele Menschen nehmen sich vor, endlich mal weniger Zeit mit dem Smartphone zu verbringen – und scheitern häufig. Wie kann man solch ein Ziel gut erreichen? Wir haben Tipps vom Psychologie-Professor Roy F. Baumeister zur Zielerreichung mal auf das Ziel „Smartphonenutzung reduzieren“ angewendet:

1) Man sollte sich realistische Ziele setzen. Beginne beispielsweise damit, Dein Smartphone täglich für eine halbe Stunde “pausieren” zu lassen. OFFTIME kann Dir mit der Ziele-Funktion helfen, Ziele zu setzen.

2) Man sollte sein Verhalten gut einschätzen und beobachten. Beobachte also Dein Smartphoneverhalten – hierbei kann Dir die Insights-Funktion von OFFTIME helfen.

3) Man sollte schöne Dinge nicht verbieten, sondern gedanklich auf später verschieben. Dies ist ein einfacher psychologischer Trick, der umgehen soll, dass verbotene Dinge einem noch attraktiver erscheinen. Es gibt Funktionen deines Smartphones, die dir Spaß bringen? Mach Dir bewusst, dass Du Dir Smartphonenutzung nicht verbietest, sondern nur auf später verschiebst.

4) Belohne Dich für erreichte Ziele. Überlege Dir Dinge, mit denen Du Dich belohnen wirst, wenn Du Deine gesetzten Ziele erreicht hast!

Auf geht’s!! :-)

vortrag-seminar-coaching

Bildquelle: omarket/ Piqza.de

Quelle: Baumeister & Tierney: Willpower: Why Self-Control is the Secret to Success (2011)