Focus & Digital Balance

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Wer spät noch arbeitet, hat am nächsten Tag weniger Elan!

Vor dem Schlafen nochmal schnell eine E-Mail beantworten? Das klingt für viele Menschen verführerisch und alltäglich – einen Gefallen tust Du Dir damit jedoch nicht. Dies zeigt eine Studie, die im Magazin “Organizational Behavior and Human Decision Processes” veröffentlicht wurde (Lanaj, Johnson, & Barnes, 2014). In der Studie wurden rund 200 Personen über zehn Arbeitstage hinweg täglich befragt, wie viel Zeit sie nach 21:00 Uhr damit verbracht haben, Dinge für die Arbeit zu erledigen. Diese Angaben wurden in Verbindung mit der Schlafqualität, Erschöpfung am nächsten Morgen und Elan bei der Arbeit gebracht – mit Ergebnissen die klar gegen nächtliches Arbeiten per Smartphone sprechen: Wer spät nachts noch arbeitet, schläft schlechter, ist am nächsten Morgen erschöpfter und über den Tag mit weniger Elan bei der Arbeit. Besonders stark zeigt sich dies bei nächtlicher Arbeit mit dem Smartphone (im Vergleich zu anderen technischen Geräten). Um sich selbst vom nächtlichen Arbeiten abzuhalten, ist es am besten sich konkrete Ziele setzen. Zum Beispiel: Verordne Dir täglich ab 18:00 Uhr ein striktes “Arbeitsverbot”.

Quelle: Lanaj, Johnson, & Barnes: Beginning the workday yet already depleted? Consequences of late-night smartphone use and sleep (2014)

Bildquelle: Stephen Korecky/ Flickr.com

Bildquelle: Stephen Korecky/ Flickr.com

Gute “Schlafhygiene” in Bezug auf Mediennutzung ist wichtig!

Eine Schweizer Forschergruppe nahm die Mediennutzung von Jugendlichen vor dem Einschlafen genauer unter die Lupe: Hierzu befragten sie 362 Jugendliche, wie häufig sie vor dem Einschlafen generell Fernsehen schauen, Videospiele spielen, per Smartphone Nachrichten schreiben oder Anrufe tätigen und wie häufig sie online sind. Für alle Arten der Mediennutzung zeigte sich, dass sie mit höheren depressiven Symptomen und mehr Schlafproblemen einhergehen. Vor dem Schlafen online zu sein (auf Facebook, im Chat etc.) war von den verschiedenen Arten der Mediennutzung dabei am stärksten mit Schlafstörungen und depressiven Symptomen verbunden. Die Autoren empfehlen daher, Jugendlichen früh eine gute “Schlafhygiene” in Bezug auf die Mediennutzung beizubringen. Noch besser: Mach auch Du Dir Gedanken über Deine eigene Mediennutzung und deren Wirkung auf Deinen Schlaf und Dein Wohlergehen. Nutze beispielsweise einen analogen Wecker – von dem wirst du gar nicht erst in Versuchung geführt, vor dem Schlafen noch irgendwelche Nachrichten zu lesen. Wir haben verschiedene analoge Wecker für Dich getestet – lies hier, welchen Wecker wir am besten fanden: http://offtime.co/blog/einfach-besser-schlafen-und-erholen-mit-einem-analogen-wecker/

Quelle: Lemola, Perkinson-Gloor, Brand, Dewald-Kaufmann, & Grob: Adolescents’ Electronic Media Use at Night, Sleep Disturbance, and Depressive Symptoms in the Smartphone Age (2015)

Einfach besser schlafen und erholen – mit einem analogen Wecker (dem besten analogen Wecker!)

Besser schlafen mit einem analogen Wecker!

Finde hier den besten–geräuschlosen, analogen–Wecker! Wer statt seines Smartphones einen analogen Wecker am Bett nutzt, schläft besser, wacht erholter auf und stellt die Weichen für einen erfolgreichen Start in den Tag. Tut Euch (und Eurer Familie und Euren Freunden) etwas Gutes und kauft Euch oder lasst Euch einen analogen Wecker schenken. Es ist eine kleine aber wirklich sinnvolle Investition – im folgenden eine Übersicht über gute analog Wecker. Continue reading