Focus & Digital Balance

Blogging about Digital Detox and unplugging, customizing our connectivity, new technologies, distraction management, and a healthy lifestyle in our hyperconnected world

Gemeinsame Auszeiten – lade deine Freunde ein ihr Smartphone (kurz) aus der Hand zu legen

201605 _ OT _ Offtime _ Invite people to digital detox and unplug

Es gibt nun eine eleganten Weg dein Umfeld vom Blick aufs Smartphone zu befreien. Mit ( OFFTIME ) kannst nun deinen Partner, Freunde, Kollegen und Kinder digital und charmant zu einer gemeinsamen Auszeit einladen. Unsere aktuelles Update ermöglicht es dir weitere Leute zur Auszeit hinzuzufügen (ab Version 3.0 auf Android bzw. Version 2.0 auf iOS). Diejenigen die Offtime schon installiert haben bekommen eine Benachrichtigung und können die gemeinsame Auszeit direkt annehmen, alle anderen bekommen einen Email mit dem Hinweis, dass du ihnen deine Aufmerksamkeit schenken möchtest und den Link zum App-Download und der Möglichkeit die gemeinsame Auszeit anzunehmen. Am Ende der Auszeit wird eine Übersicht angezeigt. Du wirst dich über den magischen Effekt dessen sehr freuen.

Viel Spaß bei der gemeinsamen Auszeit!

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201605 _ OT _ OFTIME _ INVITE TO A DIGITAL DETOX _ de

Offline-Orte

Solitude Focus Sharing Unplug Comic

Wir führen auf und suchen #Offline Orte – du weißt: Orte wo es kein Internet, keine Netzwerkverbindung gibt oder die technologiefreie Zonen sind – in Berlin, Deutschland, Europa oder in den USA. Ständig oder zeitlich, bestehend durch technische Lücken oder soziale Normen, auf dem Land oder in der Stadt. Kennst du welche? Falls ja, schick sie uns über on@offtime.co or @getofftime.

Ein paar Orte die wir schon kennen: Continue reading

Smartphone before sex?

OFFTIME

Almost every tenth person (9%) used the smartphone during sexual intercourse; 20% of those who admit this are 18 to 34 year old.

This was found by the Mobile Consumer Habit Survey, comissioned by Jumio, conducted with 1102 American smartphone users. The survey does not share what the persons used the smartphone for.

Research in other contries discloses a similar trend. For instance, a German study among youth reveals youngsters would prefer to abstain from sex than from their smartphone: 60% of the 14 to 19 years old would abstain from sex for one week; in contrast only 46% would abstain from their smartphone.

In case you don’t want to have this happening to you, you better make sure to have your phone out of reach in particular moments. You may set an OFFTIME.

Sources:
1) 2013 study on mobile consumer habits (Jumio)
2) Smartphone und Handy für Jugendliche wichtiger als TV und Liebesleben (Congstar GmbH)

Weniger vor dem Smartphone hängen…

Viele Menschen nehmen sich vor, endlich mal weniger Zeit mit dem Smartphone zu verbringen – und scheitern häufig. Wie kann man solch ein Ziel gut erreichen? Wir haben Tipps vom Psychologie-Professor Roy F. Baumeister zur Zielerreichung mal auf das Ziel „Smartphonenutzung reduzieren“ angewendet:

1) Man sollte sich realistische Ziele setzen. Beginne beispielsweise damit, Dein Smartphone täglich für eine halbe Stunde “pausieren” zu lassen. OFFTIME kann Dir mit der Ziele-Funktion helfen, Ziele zu setzen.

2) Man sollte sein Verhalten gut einschätzen und beobachten. Beobachte also Dein Smartphoneverhalten – hierbei kann Dir die Insights-Funktion von OFFTIME helfen.

3) Man sollte schöne Dinge nicht verbieten, sondern gedanklich auf später verschieben. Dies ist ein einfacher psychologischer Trick, der umgehen soll, dass verbotene Dinge einem noch attraktiver erscheinen. Es gibt Funktionen deines Smartphones, die dir Spaß bringen? Mach Dir bewusst, dass Du Dir Smartphonenutzung nicht verbietest, sondern nur auf später verschiebst.

4) Belohne Dich für erreichte Ziele. Überlege Dir Dinge, mit denen Du Dich belohnen wirst, wenn Du Deine gesetzten Ziele erreicht hast!

Auf geht’s!! :-)

vortrag-seminar-coaching

Bildquelle: omarket/ Piqza.de

Quelle: Baumeister & Tierney: Willpower: Why Self-Control is the Secret to Success (2011)

Der Wechsel zwischen Aufgaben ist mit Kosten verbunden!

Menschen sind sehr gut darin, Aufgaben im schnellen Wechsel auszuführen. Im Büroalltag ist dies heutzutage auch fast unvermeidbar. Zur Erforschung solcher Situationen werden in der Forschung sogenannte “Task-switching”-Experimente durchgeführt und analysiert. Hierbei führen Versuchspersonen eine bestimmte Aufgabe durch (z.B. Zuordnen von Wörtern zu Kategorien). Dabei enthalten einige Durchläufe wechselnde Aufgaben (switch trials) und andere mehrere Aufgaben der gleichen Art (repeat trials). Es zeigt sich, dass es relativ stabile “Wechselkosten” bei Durchläufen mit wechselnden Aufgaben gibt, sowohl in Bezug auf die Reaktionszeit als auch auf die Fehlerrate – auch nach Trainings- und Übungsphasen. Was bedeutet dies für unseren Alltag? Wenn wir möglichst wenig zusätzliche Zeit verbrauchen und Fehler vermeiden wollen, sollten wir möglichst wenig zwischen Aufgaben wechseln. Also: Lieber eine Aufgabe zu Ende machen, bevor Du die nächste beginnst, anstatt ständig zwischen den beiden Aufgaben zu switchen – so sparst Du Zeit und Nerven!

 Die richtige Geldanlage – Sparen!

Bildquelle: omarket/ Piqza.de

Quelle: Kiesel, Steinhauser, Wendt, Falkenstein, Jost, Philipp, & Koch: Control and Interference in Task Switching – A Review (2010)

Geschaffen um uns abzulenken: Neue Technologien

Der Ökonom Erik Brynjolfsson stellte fest: Während Rechnerleistungen über die letzten Jahrzehnte exponentiell gestiegen ist, blieb der Zuwachs an Arbeitsleistung recht gering. Wie lässt sich das erklären? Eine mögliche Erklärung: Neue Technologien sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erleichtern sie uns modernen Menschen enorm die Arbeit. Andererseits haben sie einen großen Nachteil: Sie machen es uns so wahnsinnig leicht, uns selbst abzulenken. Nur ein Klick und schon gelangt man von der wichtigen E-Mail, die man lesen wollte, zur lustig unterhaltsamen Newsseite. Eine Möglichkeit, sich selbst vom Prokrastinieren abzuhalten: Erschwere Dir den Zugang zu ablenkenden Inhalten! Für den Browser ermöglichen dies zum Beispiel die Programme Leechblock für Firefox, StayFocusd für Chrome, WasteNoTime für Safari oder focalfilter für alle Browser. Das ( OFFTIME ) solch ein Programm für das Smartphone darstellt, muss hier wohl nicht extra erläutert werden… Diese und weitere Tipps findest du auf dieser Seite: http://matt.might.net/articles/cripple-your-technology/

Uhl & Friends - New Media Relations - Tag Cloud

Bildquelle: Uhlandfriends/ Flickr.com

Routine spart Selbstkontrolle & Energie

Wir brauchen im Alltag Selbstkontrolle, um unerwünschte Impulse zu unterdrücken. Selbstkontrolle benötigen wir auch, um beispielsweise Ablenkungen zu widerstehen. Jede Handlung, vor der wir eine Entscheidung treffen müssen, kostet uns Selbstkontrolle und Energie. Anders sieht es mit Handlungen aus, die uns zur Routine geworden sind: Sie kosten keine Selbstkontrolle und weniger Energie. Im Gegenteil, sie können sogar helfen, unsere Selbstkontrolle zu stärken. So zeigen Baumeister und Tierney (2011), Autoren eines erfolgreichen Buches zu Selbstkontrolle, anschaulich, wie Routine zu Ordnung im Leben von Menschen führt – und Ordnung zu mehr Selbstkontrolle. Verschiedene Experimente zeigen, dass ordentliche Umgebungen dazu führen, dass Menschen mehr Selbstkontrolle aufbringen. Beispielsweise zeigen Personen auf “ordentlichen”, also übersichtlichen Internetseiten, mehr Selbstkontrolle als Personen auf “unordentlichen”, also unübersichtlichen, Internetseiten. Es gilt somit: Um sparsam mit deiner Selbstkontrolle umzugehen, beginne damit, dir eine ordentliche Umgebung zu schaffen und baue möglichst viele Routinen in deinen Alltag ein. In Bezug auf deine Smartphonenutzung heißt dies: ( OFFTIME ) kann dir dabei helfen, jeden Tag eine “routinierte Pause” vom Smartphone einzulegen, in dem Du mit der Auszeiten-Planen-Funktion im Voraus eine Auzszeit planen kannst. Plane beispielsweise jeden Tag von sechs bis sieben Uhr eine Auszeit vom Smartphone ein. Los geht’s!

voller-energie-engagiert

Bildquelle: omarket/ piqza.de

Quelle: Baumeister & Tierney: Willpower: Why Self-Control is the Secret to Success (2011)

Technologie als Ursache für Stress, Schlafstörungen und Depressionssymtpome

Smartphone und Tablet-PC – Fluch oder Segen? Ein viel diskutiertes Thema in den Medien. Und auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit dieser Frage. Ein schwedisches Forscherteam (Thomée, Eklöf, Gustafsson, Nilsson, & Hagberg, 2007) fand Ergebnisse, die für einen Fluch der neuen Technologien sprechen: Sie befragten 1127 Studenten nach ihrer Nutzung neuer Technologien. Nach einem Jahr schauten Sie, wie das Schlafverhalten, die Depressionssymptome und der Stress der befragten Personen aussahen – und wie diese mit der Nutzung neuer Technologien vor einem Jahr zusammenhingen. Dabei zeigten sich unterschiedliche Ergebnisse für Männer und Frauen. Bei Frauen zeigte sich ein Zusammenhang von hoher Technologienutzung und dem Erleben von anhaltendem Stress. Zudem war Internetsurfen bei ihnen mit Schlafstörungen verbunden. Bei Männern hingen eine hohe Frequenz von Anrufen und SMS zusammen mit Problemen beim Einschlafen. Depressionssymptome zeigten sich vermehrt bei Frauen, die eine hohe Technologienutzung hatten und bei Männern, die sehr viel SMS schrieben. Wer in Ruhe schlafen möchte und sein Depressionsrisiko reduzieren möchte, sollte seine Nutzung von Technologien also reduzieren. Um sich hierzu zu motivieren und zu prüfen, in wie weit man sein Vorhaben tatsächlich umsetzt, bietet ( OFFTIME ) unter “Goals” die Möglichkeit sich motivierende Ziele bei der täglichen Nutzung der App zu stecken. Des Weiteren kann man in der Android-App sich seine Auszeiten wie bei einem Wecker voreinstellen (dann schält sich das Internet um 21 Uhr aus und auch alle Anrufe werden stumm geschaltet).

Bildquelle: Ryan Melaugh/ Flickr.com

Bildquelle: Ryan Melaugh/ Flickr.com

Quelle: Thomée, Eklöf, Gustafsson, Nilsson, & Hagberg: Prevalence of perceived stress, symptoms of depression and sleep disturbances in relation to information and communication technology (ICT) use among young adults – an explorative prospective study (2007)

Wer spät noch arbeitet, hat am nächsten Tag weniger Elan!

Vor dem Schlafen nochmal schnell eine E-Mail beantworten? Das klingt für viele Menschen verführerisch und alltäglich – einen Gefallen tust Du Dir damit jedoch nicht. Dies zeigt eine Studie, die im Magazin “Organizational Behavior and Human Decision Processes” veröffentlicht wurde (Lanaj, Johnson, & Barnes, 2014). In der Studie wurden rund 200 Personen über zehn Arbeitstage hinweg täglich befragt, wie viel Zeit sie nach 21:00 Uhr damit verbracht haben, Dinge für die Arbeit zu erledigen. Diese Angaben wurden in Verbindung mit der Schlafqualität, Erschöpfung am nächsten Morgen und Elan bei der Arbeit gebracht – mit Ergebnissen die klar gegen nächtliches Arbeiten per Smartphone sprechen: Wer spät nachts noch arbeitet, schläft schlechter, ist am nächsten Morgen erschöpfter und über den Tag mit weniger Elan bei der Arbeit. Besonders stark zeigt sich dies bei nächtlicher Arbeit mit dem Smartphone (im Vergleich zu anderen technischen Geräten). Um sich selbst vom nächtlichen Arbeiten abzuhalten, ist es am besten sich konkrete Ziele setzen. Zum Beispiel: Verordne Dir täglich ab 18:00 Uhr ein striktes “Arbeitsverbot”.

Quelle: Lanaj, Johnson, & Barnes: Beginning the workday yet already depleted? Consequences of late-night smartphone use and sleep (2014)

Bildquelle: Stephen Korecky/ Flickr.com

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Internetsucht führt zu Veränderungen im Gehirn!

Für einige Personen bedeutet Internetnutzung nicht mehr nurZeitvertreib oder Informationsgewinnung – bei manchen Personen entwickelt sich eine handfeste Internetsucht. Charakteristisch für intersüchtige Personen ist die Unfähigkeit, das eigene Nutzungsverhalten zu kontrollieren. Internet-surfen kann letztlich zu Stress und weiteren Beeinträchtigungen im Leben der Betroffenen führen, dies gilt z.B. für die akademische Leistung, soziale Interaktionen, in Bezug auf berufliche Interessen und Verhalten. Forscher verglichen die neurologische Struktur von 17 Personen mit Internetsucht mit der neurologischen Struktur von 16 Personen ohne Internetsucht. Dies taten Sie mittels Diffusions-Tensor-Bildgebung. Das ist eine Variante der Magnetresonanztomografie (MRT) die zuverlässige Bilder des menschlichen Gehirns ergibt. In der Studie zeigte sich, dass sich bei Personen mit Internetsucht bedeutsame Unterschiede in der neurologischen Struktur ihres Gehirns zeigten: So war die Beschaffenheit der weißen Substanz in vielen Regionen sehr viel angegriffener als bei den Personen ohne Internetsucht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Regionen des Gehirns betroffen sind, die wichtig für die Erzeugung und Verarbeitung von Emotionen, Aufmerksamkeit, Entscheidungen und kognitive Kontrolle sind. Die Ergebnisse ähneln zudem denen anderer Süchte, wie Alkohol, Kokain oder Marijuana. Einmal mehr zeigt sich hier also, wie wichtig ein bewusster Umgang mit dem Internet und neuen Technologien ist.

Bildquelle: allan ajifo/ flickr.com

Bildquelle: allan ajifo/ flickr.com

Quelle: Lin, Zhou, Du, Qin, Zhhao et al: Abnormal white matter integrity in adolescents with internet addiction disorder: A tract-based spatial satistics study (2012)