Focus & Digital Balance

Blogging about Digital Detox, distraction management, unplugging and a healthy lifestyle in our hyperconnected world

Zeit zum Atmen und für meine Familie | Reik’s OFFTIME Story

Reik (40) lebt in Bargteheide bei Hamburg und gibt als Hauptinteresse “Atmen” an. Beruflich ist er im Bereich Vertrieb und Marketing tätig. In seiner eingereichten Story geht es vor allem um die Entdeckung von OFFTIME. Ferner teilt Reik einige Tipps, die ihm nach einem jedem helfen, um sich über die Kostbarkeit der eigenen Zeit bewusst zu werden. Unser Favorit ist folgende Analogie: “Essen fotografieren und Selfie-Sticks sind wie weiße Socken in Sandalen: Sieht einfach Scheiße aus!” Ferner rät Reik:  

  • Coworking-Space stundenweise buchen (jede Minute unnützer Arbeit fehlt euch am Ende)!
  • Keine Ablenkung während eines Workouts – Wenn Du Freunden schreibst, kannst Du Dich nicht auf Deinen Körper konzentrieren – die Freunde sind in dem Moment vielleicht auch beim Sport und müssen nur wieder Text lesen.
  • Tickets ausdrucken (Flug, Bahn) – Das spart den Griff zum verführerischen Smartphone.
  • Rechner und Smartphone auf maximal 70 Prozent laden, keine Ladegeräte mitnehmen. So geht man sehr sparsam mit dem Strom um!

ReikWinkelmann_ogHier ist Reiks OFFTIME Story:

Sommer 2012: Irgendwie bekomme ich das Buch von Anitra Eggler in die Hände: „E-Mail macht dumm, krank und arm: Digital Therapie für mehr Lebenszeit“ und hier nahm das offtime/offline-Schicksal seinen Lauf. Aufgrund der Auseinandersetzung mit dem Thema kam ich dann auf das Buch “Ich bin dann mal Offline” von Christoph Koch, welches ich über den Jahreswechsel in Asien gelesen habe.

Sommer 2013: Ein Newsletter von Christoph Koch liegt in meinem Postfach. OFFTIME-Eine kleine App, die uns dabei helfen soll dem Wahnsinn von ständiger Erreichbarkeit, unterbrechungsüberfluteter Arbeit, Ich-Muss-da-Jetzt-Kurz-Ran-Mittagstelefonaten endlich (wieder) unter Kontrolle zu bekommen – Hört sich gut an, probiere ich mal aus – Beta-Version angefordert und bekommen. Ich erinnere mich noch an die Einfachheit der App am Anfang. Es war schön, die Entwicklung von Version zu Version zu beobachten.

Und so nutze ich OFFTIME, auch heute.

Heute an dem Tag, an welchem ich über meine Erfahrungen schreibe, ist der Wochentag an dem ich meine kleine Tochter früher aus dem Kindergarten abhole, da meine Frau länger arbeitet und ich an diesem Tag immer im Homeoffice arbeite. In meinem Kalender ist der Zeitraum mit dem Stichwort OFFTIME vermerkt, weitere Keywords, die sich die App „schnappt“ und automatisch offtime geht sind „Mittagessen“, „Telefontermin“, „Kino“, „Sport“, „Essen“.

Während meiner Offtime können mich nur meine Frau und die Kindereinrichtung erreichen.

Meine Familie ist der Grund, warum ich keine Ablenkung mehr will.