Schweizer Nutzer?
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Das große Ganze

Im digitalen Alltag ist es schwer, sich nicht zu verlieren. Wir verbringen mehr Zeit mit Bildschirmen als mit wirklichen Menschen – aber zu welchem Preis? Möchten wir wirklich, dass Smartphones sich in die besten Momente unseres Lebens drängen? In einer immer stärker vernetzten Welt erzeugt jede neue Möglichkeit unerwünschte Nebenwirkungen. Wir denken, dass es eine bessere Lösung gibt!

Flexibilisierung & die Fähigkeit abzuschalten

Heute ist dein ‚Büro‘ einfach dort, wo du dich einloggst. Diese neue Flexibilität beim Arbeiten hat auch zu einer Unfähigkeit geführt, von der Arbeit abzuschalten. Gerade mobile Technologien haben es möglich gemacht, dass der Arbeitsplatz in unser zuhause eindringt und an unseren Körpern haften bleibt. Auch den Stress der Arbeit trägst du so – wie ein Stück Toilettenpapier, dass am eigenen Schuh kleben bleibt – mit hinein in dein Privatleben. Und das, obwohl mentales Abschalten von der Arbeit in der Freizeit von immenser Wichtigkeit ist. Es steigert unser Wohlbefinden, verbessert unsere Befindlichkeit, federt Arbeitsstress ab und erhöht unsere Leistung bei der Arbeit (Sonnentag, 2012). Trotzdem kann es nicht nur darum gehen, Arbeit und Freizeit auszubalancieren – nicht zuletzt geht es um eine Balance zwischen On- und Offline.

Überflutet von Informationen, die nicht wichtig sind

Über die letzten 50 Jahre hat die westliche Welt Essen billig, üppig und gleichzeitig immer und überall verfügbar gemacht. Eine Konsequenz dieser Entwicklung ist ‚Junk Food‘. Erst seit einiger Zeit sind wir uns darüber bewusst geworden, welche negativen Effekte auf unsere Gesundheit von Junk Food ausgehen und erst jetzt beginnen sich Initiativen für eine gesündere Ernährung durchzusetzen. Etwas ähnliches passiert gerade im Bereich der Informations-Technologien: Wir sind von einer Zeit des Informationsmangels zum Zeitalter der Informationsüberflutung gelangt. Nicht, dass diese Informationen nicht früher schon existiert hätten; allerdings hat sich unser Zugang zu ihnen verändert. Wir haben uns eine Kultur von ‚Junk Informationen‘ geschaffen – und diese Art der Informationshäppchen, die ganz auf uns zugeschnitten sind, sind immer überall verfügbar. Was wir deshalb brauchen, ist eine Veränderung unserer Einstellung.

Für ein neues Denken

Wir müssen uns bewusst darüber werden, wann wir Technologien und Social Media nutzen möchten und die Momente erkennen, in denen wir das nicht wollen. Wir sollten anfangen, darüber nachzudenken, wie wir Grenzen ziehen und diese einhalten wollen. Gleichzeitig müssen wir uns fragen, wie Technologien uns dabei helfen können, unser Wohlbefinden zu erhöhen – ohne uns gleichzeitig etwas wegzunehmen. Wenn wir diese Aufgaben lösen können, sind wir einer neuen Form von Technologie einen bedeutenden Schritt näher, die uns unterstützt, anstatt uns auszubeuten. Technologien und neue Nutzungsgewohnheiten könnten uns schließlich sogar helfen, konzentrierter, aufmerksamer und glücklicher zu sein.

Die Lösung von ( OFFTIME )

Unsere Lösungen befähigen Menschen, sich eigene angepasste ‚Zeit-Räume‘ zu erschaffen, in denen sie sich wohlfühlen und die Kontrolle über die eigene Vernetzung haben. ‚Abschalten‘ muss nicht Isolation bedeuten – vielmehr sind Auszeiten eine Gelegenheit, zueinander zu kommen. Wir wollen Menschen den Dingen näher bringen, die ihnen wirklich wichtig sind, was immer diese sein mögen. Schalte ab und konzentriere dich auf deine Arbeit, sei mit den Menschen, die dir etwas bedeuten oder genieß einfach einen Moment der Ruhe. ( OFFTIME ) bedeutet nicht, einfach nur ‚raus‘ zu sein. Es geht um ein Geschenk an dich selbst und an die Menschen, die dir etwas bedeuten. Vielleicht ist es das wertvollste Geschenk, das es gibt: deine Zeit und deine ganze Aufmerksamkeit.

Den Diskurs vorantreiben

Neben unserer Leidenschaft für die Entwicklung unserer Softwäre-Lösung, beschäftigen wir uns mit den genannten Problemen in einem größeren Zusammenhang. Wir setzen auf neueste Erkenntnisse aus psychologischen Studien in unserem Bemühen, Wohlbefinden und Produktivität beiderseits zu steigern. Zusammen mit den psychologischen Instituten der Humboldt-Universität zu Berlin betreiben wir zudem selbst innovative Forschung auf dem Gebiet der Nutzung mobiler Technologien. Dieses wissenschaftliche Fundament unserer eigenen Arbeit ermöglicht es uns, das Thema ‘Hyperkonnektivität’ aktiv einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und gleichzeitig Lösungswege für neue Probleme aufzuzeigen. Dazu veranstalten wir interaktive Events und Plattformen, die die Diskussion für ein zunehmend sensibilisiertes Publikum anregen sollen.

 

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